Szene aus "Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday "

Sonntag, 6. Dezember 2020, 11 Uhr
70 Jahre Akademie - Die Akademie in die Stadt!
Kooperation mit dem Metropolis Kino:
EIN LIED VON LIEBE UND TOD - GLOOMY SUNDAY Spielfilm 1999, 144 Min.
von Rolf Schübel. Filmmontage: Ursula Höf.
Budapest in den 1930er Jahren: das „Lied vom traurigen Sonntag“ des Pianisten András wird zur Hymne vieler Selbstmörder und auch András und seine Liebe zerbrechen an den Umständen der Zeit. Gäste: Rolf Schübel, FAdK, Ursula Höf, FAdK, Ruth Toma (Drehbuchautorin des Films), Detlef Petersen (Komponist der Filmmusik) alle angefragt. Moderation: Wanja Mues.
Veranstaltungsort: Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
Karten an der Kinokasse

Budapest, in den 1930er Jahren. Um seinem Lebenswerk den letzten Schliff zu geben, stellt der passionierte Restaurantbesitzer László Szabó den jungen Pianisten András ein. Dessen Musik verzaubert nicht nur die Gäste, sondern auch das Herz der schönen Ilona, Lászlós Geliebter. Zum Geburtstag schenkt er ihr seine einzige Komposition: "Das Lied vom traurigen Sonntag", dessen unheilvolle Popularität als "Hymne der Selbstmörder" ihn später in die Melancholie stürzen wird. Zeitweise gelingt es László, András und Ilona jedoch, in einer "menage à trois" fast so etwas wie glücklich zu sein. Dann greift das Dritte Reich nach Ungarn, und auch wenn SS-Offizier Hans Eberhard Wieck, ein Freund Láslzós und Verehrer Ilonas aus besseren Tagen, eine Weile schützend seine Hand über das Restaurant hält, zerbrechen die drei Liebenden letztlich an den Umständen der Zeit.