© Tineke de Lange

Mittwoch, 18. September 2019, 19 Uhr
Im Rahmen des Harbourfront Literaturfestivals
Durs Grünbein
„Die Insel, die es nicht gibt“
Neues und Bekanntes aus den letzten Büchern und aus den aktuellen Arbeitsheften.
Eintritt: 12,- / erm. 8,-

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Durs Grünbein, geboren und aufgewachsen in der DDR, ist ein vielseitiger und hochgefeierter Autor. Zweifellos gehört er zu den anerkanntesten deutschsprachigen Dichtern unserer Zeit. Heiner Müller begründet dies in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises an Grünbein: „Seine Bilder sind Röntgenbilder, seine Gedichte Schatten von Gedichten, aufs Papier geworfen wie vom Atomblitz. Das Geheimnis seiner Produktivität ist die Unersättlichkeit seiner Neugier auf die Katastrophen, die das Jahrhundert im Angebot hat, unter den Sternen wie unter dem Mikroskop.“

Grünbein ist Dichter, Essayist und Übersetzer, verfasst gesellschaftspolitische Kommentare, hält Poetik-Vorlesungen und kooperiert intermedial, etwa mit Bildenden Künstlern. Er selbst bezeichnet sich als „Nicht-Lyriker“ und möchte sich nicht auf eine Gattung festlegen. Unter dem Titel „Die Insel, die es nicht gibt“ wird der „sehr gelehrte und sehr unterhaltsame Dichter“ (SWR2) Grünbein Neues und Bekanntes aus den letzten Büchern und aus den aktuellen Arbeitsheften vortragen.