Montag, 9. September 2019, 19 Uhr
Peggy Parnass
Überstunden an Leben
Eine Filmcollage von
Jürgen Kinter
und Gerhard Brockmann (mpz)
Eintritt: 8,- / erm. 5,-

Anzahl:  

Das Filmportrait gibt einen Einblick in Peggy’s vielfältige Aktivitäten als Gerichtsreporterin, Journalistin, Film- und Theaterschauspielerin, begeisterte Skatspielerin, kämpferische Jüdin, engagiert in der Frauen- und Schwulenbewegung und vieles mehr. Nicht zu vergessen geht es um Liebe, Leidenschaft und Wut, Politik und Kultur.
Schon seit vielen Jahren lebt Peggy Parnass im Hamburger Stadtteil St. Georg. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. 1939 kamen Peggy und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden und überlebten so den Holocaust.

Peggy Parnass und die Filmemacher werden bei der Filmvorführung und Diskussion anwesend sein.

Zur Entstehung des Films:
Im Frühjahr 2017 wandte sich Peggy Parnass an uns mit der Anfrage, ob wir Interesse hätten, ihre Film-, Foto-, audio-Sammlung zu übernehmen und zu archivieren, die sie im Laufe ihres langen Lebens angelegt hatte. Wir signalisierten Interesse, verabredeten einen Termin. Wir kannten Peggy Parnass zwar vom Namen her und von ihren Veröffentlichungen, aber nicht persönlich, was sich in der Folgezeit durch die vielen weiteren Kontakte und Gespräche veränderte. Inzwischen haben wir mehrere Kartons mit VHS-Kassetten, DVD's, CD's aus Peggy's Sammlung übernommen. Bei der Sichtung der Aufnahmen und dem Anlegen eines Bestandsverzeichnisses entstand die Idee, aus Peggy’s vielfältigen Materialien sowie aus eigenen Aufnahmen, die wir in 2017 machten, eine Filmcollage zusammenzustellen.