"Falsche Freunde", Kunstmuseum Trondheim, Norwegen. 8 Büsten, Gips, bemalt. Je 30 x 38 x 23 cm, 37 x 29 x 19 cm, 43 x 46 x 20 cm, und 40 x 45 x 27 cm.

 

Montag, 26. März 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Elisabeth Wagner
putz, rabitz, gips - Installation und Skulptur
Zur Eröffnung spricht Michael Hübl, Karlsruhe
Geöffnet bis 13. Mai 2018, dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr
Am 1. Mai geöffnet.
Eintritt zur Eröffnung frei, danach 5,- / erm. 3,-

Eine Skulptur ist mehr als nur ein Objekt im Raum. Im Werk von Elisabeth Wagner öffnet sie einen Raum der Reflexion. Ihre Skulpturen fordern dazu auf, über Herstellung und Material, über Wirklichkeit und Bild, über Differenz von Raum und Zeit in der Kunst nachzudenken. Ausgehend vom Charakter der Räumlichkeiten der Freien Akademie entwickelt sie Arbeiten, deren zentrale Ideen/Gedanken/Themen in früheren bereits angelegt waren, für diesen konkreten Ort nun aber eine Weiterentwicklung erfahren.
In der Bilder-Serie, die Elisabeth Wagner ausgehend von ihrer Werkgruppe „Falsche Freunde “ für die Ausstellung geschaffen hat, zeigt sie eine Verdichtung im Sinne des fotografischen Blicks auf das plastisch Wesentliche der Skulpturen, die Abbild vom Bild sind und in denen es gleichermaßen um Differenz und Distanz geht. „Obhut“ ist ein Ensemble von Skulpturen aus Papier und Draht auf Holzsockeln. Durch diese Arbeiten wie durch die neuesten Skulpturen „Upside down“ aus Gips und Beton zieht sich das ambivalente Verhältnis von Nähe und Distanz, Innen und Außen, Präsenz und Absenz.

 

Hauben "Deotilla" (l.) und "Benedicta", Packpapier bemalt, Draht, Sockel / Erle,
je ca. 220 x 60 x 60 cm. Aus "Obhut" GesamtInstallation mit 13 Skulpturen.

 

Upside down I und II, 2017, Beton, eingefärbt, Palette.
176 x 60 x 84 cm. Gips, Kunststoff, 240 x 30 x 30 cm.

© Elisabeth Wagner